Unruhen zwischen Ostfriesland und Münsterland

Auf dem Weg nach EUROPA - Zoll und Grenze im Wandel der Zeit

Es war sehr unruhig zwischen Ostfriesland und dem Münsterland

 Im Emsland und Ostfriesland, durchzogen von mehreren kleinen und mittleren Flüssen, abgeteilt durch großflächige Moore, bot sich eine Vielzahl von Gelegenheiten, Abgaben zu erheben, während die Grenzen zum Ausland - bis zum Mittelalter nicht exakt festgelegt - meistens unberücksichtigt blieben.  An Furten (seichte Stellen zum Durchqueren eines Flüßchens oder eines Gewässers) und Brücken, an Geestrücken zwischen den Morasten, an Landengen und sonstigen wichtigen Stellen für den Verkehr und den Handel, errichteten die Landesherren sehr bald Zollstationen.                                                        Die Regalien, die allein dem Kaiser oblagen, wurden oft als Lehen an Herzöge, Grafen und Bischöfe vergeben. Schon 946 schenkte     Otto I.  (912 - 973), damals als Sohn Heinrich I. noch König und später als Otto der Große in die Geschichte eingehend, dem Abt des Klosters Korvey den Emszoll in Meppen. In Haselünne besaßen die Ravensberger Grafen das Zollrecht. In einer Urkunde, zwischen 1216 und 1220 ausgestellt, fordert König Friedrich II. (Kaiser von 1220 bis 1250) den Bischof Adolf von Osnabrück auf, den Vater des Grafen Otto von Ravensberg nicht im Besitz des Zolls und der Münze zu Haselünne zu stören, die er aus der Hand seiner Vorfahren empfangen hat.  Einige Jahre später überträgt Kaiser Heinrich II.   der Gattin des Grafen Otto von Ravensberg, Sophia, nicht nur den Zoll und die Münze zu Haselünne, sondern auch den Emszoll, der in Aschendorf, Rhede und Haren erhoben wird.  Dieses Vorrecht erwarben die Ravensberger durch ihre Verwandtschaft mit dem Kaiser. 1252 kaufte der Bischof von Münster diese Zollrechte. Er nützte diese Regalien auch rigoros aus.

Otto von Ravensberg war bei den Rheiderländern kein Unbekannter. Die Bewohner um Weener, Stapelmoor und Vellage waren mit ihren Booten über die Ems gerudert, um in Aschendorf  ihre Waren auf dem Jahrmarkt feilzubieten.. Vielleicht auch, um dort ein wenig zu feiern. Es gab zunächst ein Wortgeplänkel, das sich sehr bald in ernsterer Form zu Handgreiflichkeiten entwickelte.  Otto von Ravensberg, der sich von den Rheiderländern beleidigt fühlte, rief seine Ritter Stepfan und Eustachius von der Fresenburg zu Hilfe und jagte die 'Fremden' vom Jahrmarkt. Diese versuchten ihre Boote zu erreichen, die wohl bei Tunxdorf oder Nenndorf am Emsufer lagen. Auf der ebenen Marsch kam es zum Kampf, wobei die zwar zahlenmäßig überlegenen, aber unbewaffneten Rheiderländer unterlagen.  Der Kampf war so grob, daß viele getötet wurden. Mehrere wurden gefangengenommen und etliche in die Ems geworfen, wo sie ertranken. Otto gab die Gefangenen später wieder frei und stellte den Frieden wieder her. Bei den späteren Territorialkämpfen zwischen den Staufen und den Ravensbergern wird sogar von einer Freundschaft der Rheiderländer und der Ravensberger berichtet. Eigentlich war Otto von Ravensberg ein Friese. Die Grafenwürde war in Ostfriesland seit Anfang des 11. Jahrhunderts erblich geworden. Über den Emsgau mit den späteren Ämtern Emden, Leer, Weener, Stickhausen und einem Teil des Auricher Amtes herrschten die Grafen von Kalvelage. Ein Sproß aus diesem Geschlecht war der besagte Otto. Als er starb, und seine Witwe Sophia in einem Rechtsstreit von Osnabrück keine Hilfe erwarten konnte, verkaufte sie 1252 ihren Besitz an den Bischof zu Münster. Damit ging auch ein Teil Ostfrieslands, nämlich der Emsgau, in den Besitz des Fürstbistums von Münster über. Dem Namen nach hat die Herrschaft der Münsteraner auch bis zur Erhebung Ostfrieslands zur Reichsgrafschaft im Jahre 1464 bestanden. Die tatsächliche Gewalt übten jedoch schon sehr früh mächtige Häuptlinge, die zugleich auch Drosten sein konnten, in weiten Teilen Ostfrieslands aus.

Das Wappen der Ravensburger

Zwischen Völlen und Papenburg, der Wehrdeich

Zwischen dem Münsterland und Ostfriesland gab es linksemsisch nur ein schmaler Weg, der über Rhede, Brual und Diele nach Weener führte. Nach Westen hin lag das weite Bourtanger Moor, das nur an einer Stelle (bei Bourtange/Neurhede) verhältnismäßig einfach überwunden werden konnte. Es gab hier zwar auch Zwistigkeiten zwischen den Parteien, doch waren es mehr oder weniger Scharmünzel der kleinen Ortschaften. Darüber wird noch zu berichten sein. Rechtsemsisch spielten sich dagegen oft dramatische Scenen ab, wobei auch sehr viel Blut geflossen ist. Dabei wurde Ostfriesland auch hier durch ein großes Moorgebiet, das sich von Oldenburg bis fast an die Ems erstreckte, vom Emsland abgeschottet. Zwischen Aschendorf und Völlen lag zudem  noch der Hampoel (Ham = Hammrich = nasse Wiesen/ Poel = Pfuhl = Pfütze = überschwemmtes Gebiet), der nur am Emsufer entlang passiert werden konnte. Genau an diesem Punkt baute der Lehnsherr des Meierhofes zu Lehe, das Rittergeschlecht von Haren, eine Wehranlage, um sich besser gegen die Anstürme aus dem Norden, nämlich den Ostfriesen, wehren zu können. Es war eine Art Wasserburg - es muß also ringsum Wasser gestanden haben. Fast zwei Jahrhunderte wird die Belehnung der Papenborch  in enger Verbindung mit dem Gut Lehe genannt.   Als erster Besitzer oder Bewohner der Burg ist ein Hayo von Haren, heißt manchmal auch Propst Hayo tho de Papenborch, bekannt (1433). Zu dieser Zeit stritten sich in Ostfriesland die Häuptlinge um die Vorherrschaft. Ocko ten Broeck II. nannte sich schon „Häuptling von Ostfriesland“, was natürlich nicht stimmen konnte. Sein stärkster gegner Focko Ukena war immer noch Herr über Moormerland, Overledingerland und Rheiderland. Ocko ten Broeck mußte sich dann auch in einer Schlacht, die sich von Veenhusen bis hin nach Upgant hinzog, geschlagen geben. Focko Ukena wurde auch wohl als Vasall  des Bischofs Heinrich von Mörs, Fürstbischof von Münster, bezeichnet, weil er dessen Schutz genoß.                                       Im nördlichen Ostfriesland hingegen schlossen sich die Häuptlinge 1430 zu einem „Bund der Freiheit“ zusammen, dessen Führer Edzard Cirksena, Häuptling zu Greet (später Greetsiel), wurde. Der Bund erhob sich gegen Focko Ukena, der sich in seinem Steinhaus, der Fockenburg in Leer, verschanzte, sich gegen die Übermacht aber nicht behaupten konnte. Er ergriff  bei Nacht und Nebel die Flucht.  Er durchschwamm in einem 'ledigen Fasse' den Graben (war es der Burggraben? Oder gar die Leda?) und gelangte bis zur Papenborch, wo er fürsorgend aufgenommen wurde.

Haus am Hampoel

Papenburger Wappen

Den Namen hat die 'Papenborch' sicherlich aus der Tatsache, dass dort in jener Zeit vor allem die Geistlichen auf ihrer Durchreise Unterkunft erhielten. Das Wort Pfaffe bedeutet 'katholischer Geistlicher' und heißt auf ostfriesisch 'Pape' oder 'Paap'. Es könnte sein, dass die Ostfriesen die Burg als Pape-Burg, vielleicht in abschätzigem Sinn, betitelt haben.  Es ist aber eher wahrscheinlich,  dass das Wort  Pape eingeführt wurde, weil  die Burg zum Bistum Münster gehörte und der Bischof dort manchmal mit seinem Gefolge weilte. Es wird von der 'Papenborch' auch als 'OPENHUS' = Offenes Haus berichtet, d.h.  dass  - wenigstens später - die Burg sowohl für die Bischöfe des Emslandes als auch für die Grafen und Fürsten aus Ostfriesland als Quartier diente. Beninga schreibt über den Hof in Lehe (südlich von Aschendorf):  ...belegen in den kerspele van Aschendorpe, in manstat unde myt unsen unde unses gestichtz manleene und 'apenen huse'; der borch eder slotz de Papenborch, belegn in den kerspele van Völlen.“                                                             Dass also die Papenburg einstmals ostfriesisch war, ist nicht zu bezweifeln. Über Focko Ukena wird berichtet, daß er, nachdem er sich auf der Papenburg erholt hatte, ins Münstersche ging. Die Burg gehörte zum Kirchspiel Völlen, während die Bauernschaften Bokel  und Nenndorf zu Aschendorf zählten. Auf einer Karte von Ubbo Emmius liegt die Papenburg im Overledingerland, hart an der Grenze zum Münsterland.  Die Ems, die schon den Römern die Möglichkeit verschaffte, das Land der Amsivarier von See her zu erobern; die auch den Wikingern einen günstigen Weg bis weit ins Land bot, ist für das Handelsleben immer von großer Bedeutung gewesen. Der Fluß bildete die Lebensader von Norden nach Süden oder umgekehrt. Rechts neben der Wasserstraße  gab es einen Landweg, die Königsstraße. Sie diente schon Karl dem Großen (um 800 nach Christi)  als Weg in den Norden. Auch der Friesenmissionar Luidger  benutzte die Königsstraße und war unter anderem in Aschendorf tätig. Der linksemsische Weg ist als  Friesenstraße bekannt, wurde aber nur wenig benutzt.

Zwischen Aschendorf (links) und Völlen (rechts), beide im 14ten Jahrhundert erwähnt, reichte das Moor bis an die Ems. Dazwischen entstand  die PAPEBORCH als “Open Huus”.

Ostfriesland wurde 1464 zur Reichsgrafschaft erhoben. Die Landesherrschaft des Grafenhauses Cirksena unter Edzard dem Großen stand oft im Widerspruch zum Fürstbistum Münster, obgleich wenigstens der Westteil Ostfrieslands seit 1252 zum Bistum Münster gehörte. Schon vor 1272 gab es Streit zwischen Bischof Gerhard und den Friesen. Erst der Nachfolger Gerhards, Bischof Everhard, legte die Zwietracht im Jahre 1276 bei. In dem Vertrag dazu sind auch Zollbestimmungen enthalten. Kaufleute, die im Winter vor Fasten Waren nach Westfalen ausführten, durften nicht mit einem neuen Zoll behelligt werden. Artikel 32 dieses insgesamt 34 Punkte umfassenden Vertrages  lautet bei Beninga:  De Fresen moegen ock in unse stichte peerde, oßen, schaepe ect. to aller tidt unbevaerd up den ollen tollen unde gebruik und wider nicht besweert scholen worden, kopen und verkopen moegen.

So ganz freiwillig wollten die Bischöfe von Münster nicht auf ihr Recht, das sie ja 1252 von Sophia von Ravensberg auch in Ostfriesland gekauft hatten, verzichten. Das Stapelrecht, das in Emden ausgeübt wurde, war ihnen ein Dorn im Auge, weil die Emder den Zoll für sich behielten. So kam es auch an der linksemsischen Seite zu Auseinandersetzungen, die vor allem von dem streitbaren Bischof Heinrich angezettelt wurden.

Im Jahre 1492  unternahm Bischof Heinrich wieder einmal einen erneuten Vorstoß, fiel überraschend von Wedde aus über Kloster Dünebroek und Wymeer in Weener ein und brannte den Flecken mitsamt der Kirche nieder. Die heiligen Ornamente nahm er mit. Dass sich der kriegstüchtige junge  Ostfriesengraf diesen Übergriff nicht gefallen ließ, war vorauszusehen. Zornentbrannt setzte er dem am linken Emsufer wieder nach Münster  ziehenden Bischof nach, erreichte diesen bei Rhede und erschlug 49 Münsteraner. Das Dorf Rhede wurde abgebrannt. Ein Ende der Zwistigkeiten war nicht abzusehen. Hin und her gingen die Kämpfe, die dann nicht nur zwischen Weener und Rhede wüteten, sondern auch rechtsemsisch über den Hampoel bis nach Völlen  hineingetragen wurden. Die Ostfriesen stießen sogar weiter östlich  bis ins Saterland vor. 

Im folgenden Jahr wurde in Weener wieder Kirchmeß gefeiert. Der münstersche Bischof zog in aller Stille seine Truppen zusammen. Als in Weener die Feierlichkeiten auf den Höhepunkt angekommen waren, überfiel er von Diele kommend den Flecken.  Doch die Rheiderländer waren vorgewarnt, sie passten auf.  Die Sturmglocken von Weener riefen die mannhaften Wehrleute zusammen, und ehe der Bischof Heinrich zum Schlag  ausholen konnte, wurde er überrannt und in die Flucht geschlagen. Die Rheiderländer dichteten Verse in ihrer Sprache, die uns Beninga wie folgt überlieferte:

                       Bisshup Hindrik is hir gekamen, to kiken int landt.

                       He hefft to Weener de schuren vorbrandt.

                       Mit den ruiteren und syne arme jacken,

                       kumpt he weder in Rheiderlandt,

                       so wille wy one (ihm) scheren de platten.

Durch diesen Spott gekränkt, verstärkte Bischof  Heinrich seine Truppen und fiel noch mehrmals in Ostfriesland ein.. So gelang es ihm  auch, Völlen und Latteren in Schutt und Asche zu legen. Einmal wurde er von Edzards Mannen verfolgt, so daß er über die Ems flüchten musste und von Kloster Muhde den Rückzug antrat. Die Ostfriesen setzten nach und plünderten sowohl linksemsisch Brual und Rhede als auch rechtsemsisch Bokel, Hofe, Tunxdorf und Nenndorf.

Graf Edzard ließ in dieser Zeit auch  „dat Hus to Völlen“, wohl auch eine Burg, befestigen und mit Soldaten belegen. Die Burg hieß auch „Stür-Münster“, was soviel wie stüren = abwehren gegen Münster bedeuten kann, aber auch als Stür = Steuer, also Steuerhaus oder Zollhaus gegen Münster ausgelegt werden dürfte.

Bischof Heinrich starb am Weihnachtsabend  des Jahres 1496. Sein Nachfolger wurde Konrad von Rietberg, der den Frieden liebte und noch im folgenden Jahr 1497  den ostfriesischen Grafen Edzard I. auf das Schloß Nienhus bei Aschendorf einludt. Die Verhandlungen waren schwierig genug, sie mussten in Meppen fortgesetzt werden. Der Graf traf dabei auch auf die Schwester des Bischofs, Elisabeth von Rietberg, die er schließlich heiratete. So war auch ein verwandtschaftliches Band zwischen Ostfriesland und dem Emsland geknüpft.

Der Vertrag  von 1497 zwischen den nun verwandten „Rivalen“ wurde auf der Grundlage eines Vergleichs von 1495 geschlossen, wonach Ostfriesland 10.000 Goldgulden an Münster zu zahlen hatte. Dieses Geld musste in Ostfriesland durch eine besondere Steuer eingetrieben werden, wie Beninga berichtet. Über den strittigen Punkt, der Bischof Heinrich zu den Übergriffen auf Ostfriesland veranlasst hatte, nämlich die Emsschiffahrt und das Stapelrecht in Emden, wurde schnell eine Einigung erzielt. So sollten die emsländischen Schiffe außer zu den beiden Wochenmärkten Michaelis und Mitfasten nur jeweils drei Tage im Hafen von Emden festmachen oder vor Anker liegen und ihre Waren feilbieten. Danach sollten sie den Zoll entrichten, der nicht erhöht wurde.  Die Weiterfahrt  konnte dann ohne weitere Zollabgabe durch Ostfriesland erfolgen.

Interessant sind die Zolltarife: die Abgaben betrugen für eine Tonne Butter einen halben Krummstert, für eine Tonne Roggen einen Witter, für eine Tonne Gerste die Hälfte. Heringe, Honig und Salz je Tonne einen Witter. Käse, Erbsen und Bohnen je Pfund einen Witter. Einen halben Witter mussten Käufer und Verkäufer als Waagegeld bezahlen. Eine Pipe Öl kostete drei Krummstert an Zoll. (38 Krummstert machten einen Goldgulden oder einen Königsthaler aus).

Die Friesen erhielten laut dieses Vertrages die Möglichkeit,  auf den Märkten in Haselünne, Meppen, Haren und Friesoythe zu den gleichen Bedingungen ihre Waren anzubieten. Damit war vorläufig der Friede zwischen Münster und Ostfriesland gesichert. Auch Stür-Münster in  Völlen konnte wieder entwaffnet werden. Beninga schreibt in seiner Cronika der Fresen : Averst so balde de Kryg tüschen Grave Edzard unde den Bisschopp gerichtet, wurd dat Hus wederum, um de Unkoste to vermyden, entfestet.

Der Zollvertrag  wurde 1572 geändert, indem nun das Doppelte an Zoll bezahlt werden musste. Eine Variante war schon 1569 der Stadt Meppen zugestanden. Sie bekam vom Bischof von Münster den gesamten Brückenzoll der Ems geschenkt. Für jede Last = 2 Tonnen, die die Emsbrücke passierte, musste ein Stüber bezahlt werden. Alle Güter, die in Richtung Haselünne (ausgenommen war die Stadt Haselünne selbst) gebracht werden sollten, wurden je Pfund mit einem Pfennig verzollt. Die Haselünner Pünten mussten in Meppen sechs Stüber Zoll entrichten. Dabei war es gleichgültig, ob die Schiffe halb oder voll beladen waren. Auch konnten die Meppener Wegegeld verlangen, was wiederum einer Zollabgabe gleich kam: vier Pferde oder Ochsen = ein Stüber; eine beschlagene Karre = ein Stüber; vom Faß Bier, Wein oder Schnaps = eine Kanne. Blieb die Ware drei Tage oder mehr liegen,wurde der doppelte Zollbetrag erhoben. Von den Zollgeldern, die in Haren, Fullen und Berßen erhoben wurden, stand der Stadt Meppen die Hälfte der Einnahmen zu.

Über die Zollsätze in Haselünne gibt es aus dem Jahre 1576 einen Bericht: Ein Hengst = 5 Deut; ein Planwagen = zwei Stüber; eine Kuh oder ein Ochse oder ein Mutterpferd = drei Deut; ein Schwein = ein Deut;  eine beschlagene Karre = ein Deut; ein unbeschlagener = vier Deut; ein Fuder Holz, mit der Pünte verfrachtet = zehn Deut;  eine Kiste = vier Stüber; ein Wagen mit eisernem Hausgerät = fünfzehn Deut; von jedem Faß Wein eine Kanne Wein.

Rietberg an der Ems

Wappen Ostfriesland-Rietberg

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Ich habe gestern mein Buch Nr. 124605 zum Druck freigegeben. Nun erscheint auf meinem Desktop im Hintergrun d das Cover des Buches groß, aber fast unlasbar. Das muss da wieder weg. Wie mache ich das?

Mit freundliche n Grüßen

Johanna Beerens, Tergast

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