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Auf dem Weg nach EUROPA - Zoll und Grenze im Wandel der Zeit |
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In greifbarer Nähe |
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............war EUROPA schon vor 200 Jahren, als Napoleon mit seinen Armeen über die Grenzen Frankreichs stürmte, ...........war EUROPA vor 80 Jahren, als der französische Aussenminister Aristide Briand die Schaffung der “Vereinigten Staaten von Europa” vorschlug und der deutsche Außenminister Gustav Stresemann diesem Ansinnen zustimmte. Ein großer Krieg verhinderte den Plan. |
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Es geht eben nur durch ein vorsichtiges, umsichtiges, weitsichtiges Aufeinander zugehen. Wir haben gesehen, wie schwer sich die deutschen Länder taten, um sich zusammenzuschließen. Preußen und Bayern, Hannoveraner und Westfalen, Rheinländer und Hessen, Pommern und Holsteiner - nur mit Mühe und nach zähen Verhandlungen konnten sie zusammenfinden. Dabei hatten sie nicht einmal so große Unterschiede wie z.B. die Sprache zu überwinden. Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass es in Deutschland einst viele Kleinstaaten gab, dass Deutschland nicht ein Staat mit nur einer Regierung war. Viele Staatsmänner, wie z.B. Bismarck, haben hart arbeiten müssen, um dieses Deutschland zu schaffen; viele Kleinfürsten und Möchtegernherrscher mussten klein beigeben, weil sie alleine nicht mehr existieren konnten. |
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Nun, da haben wir's mal wieder, die Bauern denken zu sehr deutsch, um sich EUROPA nähern zu können. Es werden noch sehr viele Demonstrationen, Verhandlungen und Versprechungen nötig sein, um auf diesem Gebiet eine wirkliche Einigung zu erzielen. Vielleicht würde die Situation besser in den Griff zu bekommen sein, wenn es einen europäischen Bauernverband gäbe. |
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Noch länger ist der Weg nach EUROPA in Bezug auf die Sprachen. Die Preußen und Bayern, die Schwaben und Sachsen, die Pfälzer und Friesen haben innerhalb Deutschlands zwar ihren eigenen Dialekt, aber sie sprechen und verstehen alle die deutsche Sprache. Sind wir Deutsche denn nun bereit, diese von Luther und Goethe geprägte Sprache aufzugeben, um irgendein europäisches Kauderwelsch zu lernen? Oder sind die Franzosen, die Engländer, die nordischen oder die südlichen Länder bereit, eine einheitliche Sprache zu sprechen? Es gibt zwar einige Ansätze - viele Menschen lernen eine andere Sprache. Doch das ist von 350 Millionen EUROPAeern nur ein kleiner Bruchteil. Nicht einmal die Staatsmänner bemühen sich, die Sprachen anderer Länder zu sprechen. Mit dem Wörterbuch in der Hand oder dem Dolmetscher am oder im Ohr läßt sich in EUROPA kein einheitliches Sprechen und Verstehen erzwingen, auch wenn das Verständnis dafür da ist. Da hilft auch nicht, wenn die französische „GARAGE“ plötzlich ein englischer „CARPORT“; die deutsche „EINIGKEIT“ zur romanischen „SOLIDARITÄT“ wird. |
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Die oberen Abschnitte wurden Anfang der Neuziger des 20.Jahrhundert geschrieben. Inzwischen hat sich viel getan. Ich füge hier noch einige LINKS an, damit Sie das EUROPA von heute und damit den Fortschritt in der Europäischen Union schneller finden und erkennen können. Sie sehen, viele Findlinge, viele Stolpersteine sind in den letzten Jahren a u f d e m W e g n a c h E u r o p a weggeräumt - und es bleibt immer noch viel zu tun. |
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D E R W E G N A C H E U R O P A ist sicherlich keine Asphaltstraße. Die Stolpersteine, die noch auf dem Weg liegen, sind jedoch keine dicken Findlinge mehr, die nicht beseitigt werden könnten. Mit großer Energie, mit Ausdauer und Geduld, mit Fleiß und Wohlwollen, mit Verständnis der gegenseitigen Belange, mit Ablegen der nationalen Interessen, mit Eindenken in internationale europäische Auffassungen, durch Mut und Kraft werden auch die letzten Brocken von diesem noch holprigen Weg geräumt werden können. Das sind nur einige wenige Formen der Zusammenschlüsse. Sicherlich, auch die Parteien sind nicht untätig - sozialistische, liberale und konservative Lager bemühen sich, eine einheitliche Vorstellung über eine EUROPA-Union zu verwirklichen. Die eigentliche EUROPAeische Einheit muss von unten wachsen, muss in den Köpfen der Deutschen und Spanier, der Norweger und Italiener, der Iren und Österreicher gebildet werden und kann nicht durch bürokratische Bevormundung festgelegt sein. Auch nicht-europäische Länder sind Mitglied in europäischen Organisationen. Beispiel: EU, Europarat, OSZE, EBU, UEFA |
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EUROPA, wachse, werde |
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Weitere Links: Tergast Insel Presse Briefmarken Kochbuch Meine Bücher Handys, DSL etc. Uwe |
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ENDLICH! Es ist geschafft. Diese Homepage ist nun auch als Buch mit dem Titel ZOLL UND GRENZE IM WANDEL DER ZEIT erschienen. Es hat die ISBN Nr. 9783 8370 9550 0, hat 424 Seiten, davon 45 farbig und kostet 32,80 €. Zeitungen/Redaktionen bestellen ein kostenloses Exemplar bei www.bod.de/rezensionsexemplar Sie können es in jeder deutschen Buchhandlung, auch im Internet, oder bei mir bestellen. 04924/9559800 FAX: 04924/95559801 E-Mail: jbtergast@t-online.de Sie erhalten das Buch dann innerhalb 2 - 3 Tagen vom Verlag und bezahlen die Rechnung bei mir. Buchhandlungen bestellen bei www.libri.de oder bei www.bod.de mit Remissionsrecht |
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