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Auf dem Weg nach EUROPA - Zoll und Grenze im Wandel der Zeit |
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Die Polizei des Bundes - der Bundesgrenzschutz |
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Gerade hatte die Bundeszollverwaltung an der innerdeutschen Grenze ihre Behörden - HZA, ZGKom, und GASten - eingerichtet; noch patrollierten die Alliierten in ihren Jeeps - die Weißhelme mit schußbereiter Mpi - entlang der Zonengrenze; noch begrüßten die Zollstreifen die „Kumpels“ von der anderen Seite mit Handschlag; noch saßen Zöllner und Volksgrenzpolizisten gemeinsam auf Postierung und tauschten Erlebnisse vom Barras aus, noch kamen Frauen und Mädchen, Männer, Greise, Kinder auf bundesdeutsche Seite, um Pilze und Blaubeeren zu suchen - plötzlich wurde eine neue „Truppe“ in MTW (Mannschaftstransportwagen) an die Demarkationslinie zur Ostzone gekarrt. Zu zehn oder noch mehr in einer Streife trampelten sie durch den Wald - sie hatten keine Ahnung von den Gepflogenheiten, die hier seit einiger Zeit gewachsen waren. Sie kamen für zwei oder drei Stunden, machten alles „platt“, was vorher noch freundschaftlich funktioniert hatte, und waren wieder verschwunden. |
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Der Bundesgrenzschutz - die Polizei des Bundes - begründet seine Existenz aus Art.. 87, 1 + 2 des Grundgesetzes, wonach durch Bundesgesetz Bundesgrenzschutzbehörden eingerichtet werden können. Am 10. Juli 1950 legt der Bundesinnenminister dem Bundeskanzler den Plan zur Errichtung von BGS-Behörden vor. Nachdem die Außenministerkonferenz der drei Westmächte der Bundesrepublik die Polizeigewalt übergeben hatten, wurde in den Ländern die Bereitschaftspolizei aufgebaut und auf Bundesebene das Gesetzgebungsverfahren für den BGS eingeleitet. Am 22. März 1951 trat das Gesetz über den Bundesgrenzschutz und die Einrichtung von Bundesgrenzschutzbehörden in Kraft. Im § 1 heißt es: „Zur Durchführung des Bundesgrenzschutzes werden in bundeseigener Verwaltung Bundesgrenzschutzbehörden eingerichtet. Sie unterstehen dem Bundesinnenminister. Sie gliedern sich in Mittel- und Unterbehören.“ |
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Grenzschutz-Fachschule mit staatlich anerkanntem Abitur; Hubschrauber - Flugbereitschaft; 64 Lastkraftwagen transportierten 578 Millionen Deutsche Mark in das rückgegliederte Saarland; Unterstützung der Länderpolizei anlässlich des EUROPÄischen Weltkongresses in München, bei den Olympischen Spielen in München, der Fussballweltmeisterschaft, Demonstrationen bei einigen Kernkraftwerken und anderen Gelegenheiten, bei Atommüll-Transporten nach Gorleben; Einsatz bei Schneekatastrophen in Norddeutschland, Bruch des Elbeseitenkanals, Hochwasser- und Überschwemmungen sowie Sturmfluten; Einrichtung neuer BGS-Einheiten zu Wasser (See) und Luft (Hubschrauber und Flieger); Großfahndungen: Baader-Meinhoff und anderen Terroristen, Absperrung der Grenze nach Holland wegen Entführung Schleyers 1977, jüngstes Beispiel: Einsatz in Bad Kleinen (Mecklenburg); Aufbau der Spezial-Einheit „GS 9“, die vor allem bekannt wurde durch die Befreiung von 86 Geiseln aus der Lufthansamaschine „Landshut“ auf dem Flugplatz Mogadischu; Sicherung der Amtssitze des Bundspräsidenten, des Bundeskanzlers und vieler Minister, sowie Personenschutz in- und ausländischer Persönlichkeiten; Sicherung des Regierungsviertels in Bonn, vor allem des Deutschen Bundestages; UNO-Polizei-Einsatz in Namibia; Hilfe bei Übernahme und Registrierung der Grenzgänger aus der DDR; Sicherung auf vielen Deutschen Flughäfen; grenzpolizeiliche Kontrolle in vielen Bundesländern; Sicherheitsmaßnahmen auf Stationen der Deutschen Lufthansa; Anschluß an die vollautomatische, rechnergesteuerte Polizeifernschreibvermittlung und an die Datensichtstation der Grenzdienststellen vom Zoll und BGS; Einstellung von Beamtinnen, die sowohl im Polizeivollzugsdienst als auch in der Betreuung von Grenzgängern, Flüchtlingen oder Asylanten eingesetzt werden. |
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Die Palette der Aufgaben des Bundesgrenzschutzes ist sehr groß - eingefügt in den Dienst der Zollbeamten hat sich der Paßkontrolldienst, später Grenzschutz-Einzeldienst. Die „Blauen“ waren auch an den Grenzübergangsstellen an der Deutsch-niederländischen Grenze keine Unbekannten. Als übertragende Aufgabe hatte zwar auch der Zoll die Personenkontrolle im grenzüberschreitenden Verkehr übernommen und führte dies an den kleinen Übergängen pflichtgemäß durch. An größeren Übergängen wie in Bunderneuland oder Bad Bentheim brachten die Paßbeamten jedoch eine willkommene Arbeitserleichterung für die Zöllner. |
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Einige Jahre später erhielten die Passbeamten ebenfalls die grüne Uniform des Bundesgrenzschutzes. Ein Ärmelband mit der Aufschrift „Grenzschutzeinzeldienst“ - so hieß dieser Zweig des BGS inzwischen - kennzeichnete die Passbeamten unterschiedlich von den anderen Grenzschutzbeamten. Wie die Polizei tragen diese Beamte im Dienst eine weiße Mütze. Weil der GSE = Grenzschutzeinzeldienst mehr und mehr Aufgaben auch an nicht ständig besetzten Grenzübergangsstellen wahrnehmen musste, war eine technische Ausrüstung wie Kraftfahrzeuge, Funkgeräte ect. unumgänglich. |
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viele Infos und Bilder über den BGS finden Sie auf www.bensie.de meinegraueSeite |
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Mit ihren schnellen Kreuzern sichert der BGS die Deutschen Küsten an Nord- und Ostsee, bekannt ist die Fernsehserie Küsteenwache. |
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copyright für Bilder: Wikipedia, OFD Hannover und Autoren, u.a. DARKONE |
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Grenzübergang Bunderneuland - all anners waarn |
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Weitere Links: Tergast Insel Presse Briefmarken Kochbuch Meine Bücher Handys, DSL etc. Uwe |
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ENDLICH! Es ist geschafft. Diese Homepage ist nun auch als Buch mit dem Titel ZOLL UND GRENZE IM WANDEL DER ZEIT erschienen. Es hat die ISBN Nr. 9783 8370 9550 0, hat 424 Seiten, davon 45 farbig und kostet 32,80 €. Zeitungen/Redaktionen bestellen ein kostenloses Exemplar bei www.bod.de/rezensionsexemplar Sie können es in jeder deutschen Buchhandlung, auch im Internet, oder bei mir bestellen. 04924/9559800 FAX: 04924/95559801 E-Mail: jbtergast@t-online.de Sie erhalten das Buch dann innerhalb 2 - 3 Tagen vom Verlag und bezahlen die Rechnung bei mir. Buchhandlungen bestellen bei www.libri.de oder bei www.bod.de mit Remissionsrecht |
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